Mit ‘Wellness’ getaggte Artikel

Mit Schüssler Salzen zu mehr Wohlbefinden

Sonntag, 20. September 2009

Verhelfen Sie Ihrem Körper zum Wohlbefinden

Die meisten Menschen werden bei dem Gedanken an Wellness zunächst an die Pool- und Saunaoase eines netten Hotels denken oder an die Vielfalt der wohltuenden Aroma- und Ölmassagen sowie ein entspannendes Rosenbad. Doch Wellness – Wohlergehen – muss auch von innen wirken. Häufig ist das körperliche Gleichgewicht so außer Kontrolle geraten, dass eine reine Entspannung alleine nicht mehr reicht.

Schüßler Salze – für eine wohltuende Balance

Der 1821 in Oldenburg geborene Dr. Heinrich Wilhelm Schüßler sprach in diesem Zusammenhang von sogenannten Betriebsstörungen des Körpers. Er führte viele Krankheiten seiner Patienten auf einen Mineralstoffmangel- oder ein Mineralstoffungleichgewicht zurück. Dabei teilte er die Mineralstoffe entsprechend den Störungen des Organismus in verschiedene Kategorien ein. So entstanden die sogenannten Schüßler Salze. Zwölf biochemische Funktionsmittel (Mineralstoffe) hielt er dabei für den Betrieb (Betriebsstoffe) und den Aufbau (Baustoffe) des Körpers als unverzichtbar. Die sogenannten Schüßlersalze müssen dabei homöopathisch verdünnt werden. Zu den 12 Hauptmitteln wurden im Laufe der Zeit noch 27 Funktionsmittel und 15 Ergänzungsmittel entwickelt. In der Regel werden die Schüßlersalze in Form von Tabletten eingenommen.

Schüßler Salze – Erfahrungsmedizin mit vielfältiger Verwendung

Schüßler Salze können jedoch nicht nur als Mineralstofftabletten eingenommen werden, sondern es gibt darüber hinaus viele Möglichkeiten von den Salzen zu profitieren. Für eine Verbesserung der Hautfunktion stehen verschiedene Funktionsmittel in Form von Salben, Cremes und Gels zur Verfügung.
Magnesium phosphoricum, dem Schüßler Salz Nr. 7, wird eine entspannende und juckreizmildernd Wirkung auf die Haut zugeschrieben. Natrium chloratum, das Hauptmittel Nr. 8, dient durch seinen Chloranteil der Entgiftung der Haut und erhöht deren Feuchtigkeitsgehalt. Das Schüßler Salz Nr. 11 ist vielen als Silicea (Kieselsäure) bekannt. Ebenso seine kräftigende Wirkung auf Haare, Fingernägel und natürlich auch die Elastizität der Haut. Besonders hilfreich scheinen die Schüßlersalze auch bei Haarausfall zu sein, sodass anzunehmen ist dass nicht nur die Haare selbst, sondern auch die Haarwurzeln von den Salzen profitieren.
Spezielle Mischungen gibt es auch für die Venenpflege oder Neurodermitis. Im Vordergrund steht dabei die selbsttätige Regeneration der Zellen und damit der Haut.

Auch für Kinder eignen sich Schüßlersalze. Die Schüßler Salze können in den Brei gemischt werden und so zum Beispiel beim Zahnen unterstützen oder auch als heilende Umschläge angewendet werden.
Basenbäder mit speziellen Schüßlersalzen dienen der Entschlackung und können beim Abnehmen unterstützend wirken. Der Stoffwechsel wird angeregt. Hier steht das Schüßler Salz Nr. 9 im Vordergrund. Natrium phosphoricum fördert den reibungslos funktionierenden Stoffwechsel. Nach Dr. Schüßler ist dies das wichtigste
Mineral überhaupt. Die Giftausscheidung wird durch Schüßler Salz Nr. 10 gefördert, das Natrium sulfuricum.
Die Arbeit von Niere, Blase, Leber und Bauchspeicheldrüse wird positiv beeinflusst.

Schüßler Salze – die richtige Wahl macht´s

Die Anwendung der Schüßler Salze basiert auf langjährigen und auch immer wieder neu gemachten Erfahrungen. Ein Austausch über ein Forum kann daher bei bestimmten Problemen hilfreich sein. Zumal es heute gesundheitliche Probleme gibt von denen Herr Schüßler noch nichts ahnte.
Wer seinen Wellnessurlaub oder seine Kurzzeitkur bereichern möchte, sollte einmal über eine Unterstützung seines Wohlbefindens durch die Anwendung von Schüßler Salzen nachdenken. Heilpraktiker und naturkundlich interessierte Ärzte können Sie dabei beraten. Aber auch einige Apotheken bieten bereits Analysen zur Wahl der richtigen Schüßler Salze oder deren Kombinationen an. Umfangreiche Literatur ist auf dem Markt erhältlich.

Wellness – Ein schillernder Begriff

Samstag, 09. Mai 2009
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Ein erster Blick in den Wikipedia-Artikel gibt nicht viel dazu her, er scheint eher stiefmütterlich behandelt worden zu sein. Immerhin erfahren wir, dass der Begriff seine Wurzeln im 15. Jahrhundert als “wealnesse” hat, was als gute Gesundheit zu verstehen ist. Wir lesen weiter von einem Lebensstil-Konzept, der Werbeindustrie und etwas Esoterik, das war es auch bereits. Auch dieser Artikel kann nur aus einer subjektiven Nische heraus beschreiben, was mit Wellness gemeint, oder auch nicht gemeint sein könnte.

Ein Blick in die Supermärkte bestätigt den Hinweis auf die Werbeindustrie. Erfrischungsgetränke mit Grüntee-Extrakten stehen neben dem Tchibostand mit Ying-Yang-Sets aus Seegurken-Schubbel-Schwämmen und duftender Seife. Das große Regal mit den Nahrungsergänzungsmitteln lässt darauf schließen, dass es sich um gern gekaufte Produkte handeln mag. Ob diese nun in versprochener Weise wirksam sein mögen, steht auf einem anderen Blatt, vermutlich wären die Produkte bei messbarer Wirksamkeit auch den Apotheken vorbehalten. So steckt die Nahrungs-Wellness also eingeklemmt in der Nische zwischen Öko-Food und Medikamenten und muss dann halt mit Marketing glänzen.


Auch die Esoterik ist auf den Wellness-Zug aufgesprungen. Ehemals eine Geheimlehre, die nur wenigen auserwählten, besser gesagt anstrengungsbereiten zugänglich war, ist sie nun in aller Munde und soll den kirchenmüden und stressgeplagten Massen eine an- und abschaltbare Erlösung bringen.

Hier ist die Nische nicht so klar auszumachen. Neben Workshopangeboten finden sich Lebensberatungsangebote, die, so wird auf den Flyern geflissentlich hingewiesen, keinen Arzt oder Psychotherapeuten ersetzen. Dieser Hinweis würde vielleicht fehlen, wenn da nicht die Angst vor dem Kadi, oder den noch viel unangenehmeren weil abmahnfreudigen Wadenbeißer-Advokaten wäre. War die Esoterik noch vor wenigen Jahren eher staubig bis sperrig, und deren typischer Vertreter noch auf weiten Abstand erkennbar, ist mit der Verbindung zum Wellnessbegriff der Funken auf die Allgemeinheit übergesprungen: In welchem Seminarhaus steht kein Krug mit Bergkristallwasser, das aufgrund der fröhlich gründelnden und keimenden Quarzklumpen seine zweifelhafte Energie an Wasser und Konsumenten abgibt. Neben solchen eher ungesunden Auswüchsen gilt jedoch auch hier: Wirkung wäre strafbar, so bleibt also nur der Glaube an die Beliebigkeit statt spirituellem Tiefgang.

So schimmert der Schein der Salzkristall-Lampe wohl noch eine ganze Weile weiter diffus im Raum und das Verständnis von Wellness bleibt ungeklärt, bzw. es bleibt halt das , was man aus ihm macht. Letztlich ist er ein Ausdruck unserer Kultur und Gesellschaft und ihrer Zerrissenheit zwischen paradiesischer Harmonie und Tayler´schem Fortschrittsgeist. Es bleibt wohl mal wieder dem Einzelnen überlassen, wofür er seine Energie, sprich seine Aufmerksamkeit, Zeit und Kohle investiert, um sich so zu fühlen, wie es ihm beliebt.