Interessante Workshops für Menschen mit Schlafstörungen bietet die Hannoveraner Heilpraktikerin Christine Dreyer an: Schlafschulkurse. Neben den Grundlagen der Schlafforschung gibt der Kurs einen Einblick in die Ursachen gesunden und gestörten Schlafes. Von praktischer Seite lernen die Teilnehmer unter anderem die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen eine Entspannungstechnik, die sich auch in anderen Lebensbereichen als hilfreich erweisen kann. Zu guter letzt wird das Seminar sogar von einigen Gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.
Mit ‘Stress’ getaggte Artikel
Schlafen Sie gut?
Freitag, 12. Juni 2009Gesunder Schlaf
Donnerstag, 11. Juni 2009Genau wie die Gesundheit ist der Schlaf ein Phänomen, dem wir nur Beachtung schenken, wenn es gestört ist. Dieser Artikel soll die Funktionsweise des Schlafes erklären und Tipps geben, wie gestörter Schlaf verbessert werden kann.
Wozu schlafen wir?
Ganz klar ist noch immer, nicht, welche Funktion der Schlaf überhaupt hat. Eine naheliegende Vermutung ist, dass der Schlaf einfach zur Erholung dient. Das zeigt sich daran, dass viele Körperfunktionen bei gutem Schlaf besser funktionieren: Geistige Funktionen wie das Gedächtnis oder die Aufmerksamkeit arbeiten zuverlässiger, aber auch organische Funktionen wie der Stoffwechsel profitieren von ausreichendem Schlaf. Darüber hinaus scheint der Schlaf für die Entwicklung des heranwachsenden Organismus eine wichtige Rolle zu spielen, was sich am im Alter abnehmenden Schlafbedürfnis zeigt.
Die Schlafphasen
Während des Schlafens wechselt unser Gehirn vergleichbar mit einem Waschprogramm zwischen 5 verschiedenen Phasen, die sich in der Frequenz der Gehirnströme, der Muskelanspannung sowie der für die REM-Phase charakteristischen Augenbewegungen unterscheiden lassen. Die REM-Phase, auch Traumphase genannt tritt im Abstand von ungefähr 90 Minuten und nimmt auf. Mit zunehmendem Alter werden die Tiefschlafphasen immer seltener, die Wachphasen während der Nacht jedoch häufiger.
Die innere Uhr
Für eine gesunde Schlaffunktion spielt die so genannte innere Uhr (auch circadiane Rhythmik genannt) eine wichtige Rolle, die den Schlafrhythmus hormonell unterstützt. Diese innere Uhr läuft zwar auch ohne äußere Unterstützung, lässt sich jedoch durch äußere Reize wie Licht oder Geräusche manipulieren.
Eule oder Nachtigall?
Obwohl die innere Uhr auf äußere Reize reagiert, ist es wenig ratsam, gegen den angeborenen Schlafrhythmus zu leben. Gehört man zu den Menschen, die erst im Laufe des Tages zu Höchstleistungen auflaufen, so wäre es gesünder, die Tagesgestaltung auf dieses Bedürfnis anzupassen, als andersherum den Körper umzutrainieren.
Harte und weiche Faktoren
Neben “harten” Faktoren wie körperlicher Betätigung, Helligkeit, Lärm, oder auch ungünstigen Arbeitszeiten wirken viele subtilere Aspekte in die Schlafqualität hinein. So können auch Sorgen, Ängste und andere psychische Stressoren zu schlaflosen Nächten führen. Die beste Möglichkeit, zu einem gesunden Schlaf zurückzufinden ist natürlich, die Stressoren direkt anzugehen und zu beheben. Darüber hinaus gibt es jedoch verschiedene Strategien, auch kurzfristig zu einem gesünderen Schlaf zurückzufinden.
Strategien für einen guten Schlaf
Nicht jede Strategie wird bei jedem Menschen den selben Erfolg haben. So ist etwas Experimentierfreude, und die Lust etwas Neues auszuprobieren sehr förderlich. Mit folgenden Tipps lässt sich dem Schlaf auf die Sprünge helfen:
- Für frische Luft sorgen: Ein Spaziergang und auch gründliches Lüften des Schlafzimmers fördert die Sauerstoffaufnahme und macht müde.
- Ein Ritual pflegen:Ein Ritual, wie das tägliche Zubereiten eines Tees vor dem Zubettgehen (kein Grün- oder Schwarztee, oder gar Kaffee), das Vorlesen einer Gutenacht-Geschichte oder eine andere persönliche, in Ruhe durchgeführte Handlung kann den Körper auf die Schlafenszeit “programmieren”.
- In den Abendstunden auf schweres oder scharfes Essen verzichten.
- Für ausreichend Dunkelheit im Schlafzimmer sorgen.
- Unterstützung aus der Kräuterküche holen: Baldrian, Hopfen und Passionsblume machen schlummrig, ohne die für erholsamen Schlaf nötige Abfolge der Schlafphasen zu beeinträchtigen: Im Gegensatz zu Schlaftabletten ist man am nächsten Morgen fit. Auch einen Versuch wert ist warmes Bier (nur eine Tasse
) oder ein Melissenbad vor dem Zubettgehen. - Nicht hellwach ins Bett gehen, auch wenn es bereits spät ist, sondern erst ins Bett gehen, wenn sich von selbst Müdigkeit einstellt. Auch tagsüber das Bett nicht zum Lesen oder Fernsehschauen nutzen, sodass das Bett selbst zu einem Schlaf-Signal an den Körper wird.
- Soziale Unterstützung einholen: Die Familie oder Mitbewohner bitten, Rücksicht auf die aktuellen Schlafprobleme zu nehmen.
- Bei Sorgen und Ängsten, die vom Schlafen abhalten, sollte man probieren, diese vor dem Schlafengehen auf einen Zettel zu schreiben. Das hilft dabei, den Kopf frei zu bekommen und entspannter zur Ruhe zu finden.
- Alte, schlechte und stickige Matrazen, Decken und Kissen austauschen, sodass die Haut besser atmen kann und der Körper ungestört seine Temperatur regulieren kann.
Sollte der Schlaf trotz dieser Hausmittel nicht besser werden, so ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, der noch genauer untersuchen kann, welche Ursachen die Schlafprobleme haben und welche Unterstützung nötig ist. Auch kann das Erlernen einer Entspannungsmethode, wie die Progressive Muskelentspannung oder Reiki sehr schlaf-förderlich sein.

Bach-Blütentherapie
Montag, 08. Juni 2009Die Bach-Blütentherapie hat den Zweck, der Persönlichkeit eine Chance zu geben, verschiedene negative Stimmungen wie z.B. Eifersucht, Unsicherheit, Angst oder auch Charaktermängel in den Griff zu bekommen und zu einer ausgeglichenen seelischen Gesundheit zu gelangen. Basierend auf einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit nutzt die Bach-Blütentherapie sowohl körperliche als auch psychische Symptome als Zeiger auf die vorliegende Störung. Dabei kommen natürliche Heilungsenergien von Pflanzen zum Einsatz.
Dr. Edward Bach
Entdeckt und entwickelt wurde die Bach-Blütentherapie zu Anfang des 20. Jahrhunderts vom englischen Arzt Dr. Edward Bach, einem Bakteriologen und Homöopathen.
Seine holistische Sicht auf die Gesundheit erscheint angesichts der aktuellen systemischer und komplementärmedizinischer Ansätze erstaunlich modern. Er sah eine Krankheit nicht als ein Objekt, sondern einen kranken Menschen, als System, das in seinen natürlichen Zustand seines Gleichgewichts zurück verholfen werden muss. Er sah den erkrankten Menschen nicht als Opfer externer Einwirkungen, sondern gab die Aufforderung: “Heile Dich selbst!”
Weiterhin sah er Krankheit nicht beschränkt auf körperliche Prozesse, sondern sah deren Ursache auf einer subtileren Ebene. Er ging davon aus, dass eine innere Instanz, die er
setzte an der Schnittstelle zwischen Persönlichkeit und Seele an, an der er die Ursache der Erkrankung sah. Er definierte Krankheit jedoch…
weder als Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein als Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten – und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.
So verbrachte Dr. Edward Bach einige Jahre seines Lebens damit, zu den verschiedenen negativen Gemütszuständen passende Pflanzen zu finden, aus denen er mittels verschiedener Techniken (Sonnenmethode oder Kochmethode) die feinstofflichen Essenzen extrahierte.
Die praktische Anwendung
Praktisch gestaltet sich die Anwendung der Bach-Blütentherapie so, dass eine fachkundige, in der Anwendung erfahrene Person (wie z.B. ein Heilpraktiker oder Apotheker) einige relevante Bach-Blüten miteinander vermischt und in ein Fläschchen füllt. Diese anwendungsfertige Tinktur kann nun in Trinkwasser aufgelöst, in Badewasser gegeben oder auch direkt unter die Zunge getropft werden.
Die Wirkung
Die Verabreichung von Bach-Blüten wirkt sich ganz unterschiedlich auf verschiedene Menschen aus. Ähnlich wie bei homöopathischen Präparaten wird eine gelegentliche Erstverschlimmerung berichtet, die in Form einer kurzfristigen Verstärkung der Symptome einhergeht, die sich jedoch rasch wieder verringert. Dies wird damit erklärt, dass vorher nicht berücksichtigte Persönlichkeitsaspekte erneut mit Lebendigkeit erfüllt, somit in ihrem disharmonischen Zustand bewusst werden und erst dann harmonisiert werden.
So hat die Bach-Blüten-Therapie stets zum Ziel, eine langfristige Korrektur von Einstellungen und Verhaltensweisen zu bewirken und darüber zu Gesundheit zu verhelfen. Nichts desto trotz kann sie auch bei akuten Problemstellungen eine Entlastung bringen.
Quellen: Mechthild Scheffer: Bach-Blütentherapie, Theorie und Praxis, 26. Auflage 1996, Heinrich Hugendubel Verlag
Progressive Muskelentspannung
Dienstag, 05. Mai 2009Eine besonders leicht zu erlernende Methode, um sowohl auf körperlicher als auch mentaler Ebene Stress abzubauen, liegt in der progressiven Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobsen. Grundlage der PMR ist, dass Muskeln stets eine gewisse Grundanspannung haben und dass diese Anspannung in Verbindung mit dem wahrgenommenen Stressniveau steht: Angespannte Muskeln vermitteln ein Stressempfinden – Stressempfinden führt zu angespannten Muskeln. Genau dort setzt die PMR an: Sie macht sich einen Effekt zunutze, den der Arzt und Physiologe E. Jacobsen entdeckte: Die Grundanspannung eines Muskels ist geringer, nachdem er für einige Sekunden in mittlerer Intensität angespannt wurde. Wesentliche Muskeln werden also nacheinander für ca. 10 Sekunden bewusst angespannt und wieder entspannt. Folge ist sowohl eine angenehme Muskelentspannung, als auch in Folge dessen, eine spürbare mentale Entspannung.
Häufig sind auch Menschen ohne Vorerfahrung in der Lage, nach wenigen angeleiteten Trainingseinheiten, erste Erfolgserlebnisse zu erreichen und somit ihre Lebensqualität spürbar zu erhöhen.
Stress
Dienstag, 05. Mai 2009Die zunehmende Vernetzung des modernen Alltags bringt viele Vorteile und Annehmlichkeiten mit sich: Wir erhalten wichtige Informationen mühelos aus dem Fernsehen und Internet. Wir haben keine Probleme, über Telefon und Internet mit unseren Lieben zu kommunizieren, auch wenn sie weit von uns entfernt wohnen. Die Vorteile der Vernetzung erfordern vom Einzelen und auch der Gesellschaft jedoch auch gewisse Kompetenzen, z.B. beim Ziehen von Grenzen und insgesamt bei der Verarbeitung der Informationsflut.
Besteht kein Gleichgewicht zwischen äußeren Anforderungen und inneren Bedürfnissen und Kompetenzen, ist Stress die Folge. Viele Stressoren wie Umweltgifte und die Nerven beanspruchende soziale Situationen werden unterhalb der Bewusstseinsschwelle reguliert und ohne weitere Anstrengung ins Lot gebracht. übersteigt das Ausmaß der Beanspruchungen jedoch das gewohnte Maß, z.B. weil ein neuer Partner oder ein neuer Job ins Leben getreten ist, oder vorhandene Aspekte der Lebensumwelt belastend werden, ist eine bewusste Regulation erforderlich. Wir empfinden Stress und den Drang, Ordnung zu schaffen. In den meisten Fällen gelingt dies mehr oder weniger problemlos und der Organismus schwingt in einen angenehmen Ruhezustand zurück, kann sich regenerieren, ist nach kurzer Zeit bereit für einen neuen Stresszyklus.
Bleibt das Stressniveau jedoch über einen längeren Zeitraum bestehen, verbleibt der Organismus in einem Alarmzustand, der ihn früher oder später erschöpft und die Gesundheit beeinträchtigt. Spätestens jetzt ist es an der Zeit gegen zusteuern und die notwendigen Kompetenzen aufzubauen, um die stressvolle Situation zu bewältigen. Dies gelingt am besten in einem Kurs zur Stressreduktion.
Stressreduktionstrainings
Samstag, 18. April 2009Eine erste Herausforderung ist es, Stress überhaupt wahrzunehmen. Bei jedem Menschen äußern sich unterschiedliche Symptome, und diese gilt es rechtzeitig zu erkennen. Erst wenn man in der Lage ist, erste Anzeichen zu erkennen, kann man auch Gegenmaßnahmen ergreifen. Des weiteren ist eine Bestandsaufnahme der “üblichen verdächtigen” Stressoren wichtiger Teil eines Stressreduktionstrainings. Typische Lebensbereiche, in denen Potenzial zur Stressbewältigung liegt sind vor allem der Umgang mit negativen Gefühlen, die Fähigkeit, sich regelmäßig Genuss verschaffen zu können (z.B. über die Nutzung von Wellness-Angeboten), ein befriedigendes soziales Umfeld zur Verfügung zu haben und das Erlernen einer Entspannungsmethode.