Mit ‘Gesundheit’ getaggte Artikel

Mundgeruch – Ursachen und Behandlung

Mittwoch, 24. Februar 2010

Die Ursachen für Mundgeruch

Schlechter Atem und Mundgeruch entsteht meistens vorrübergehend durch die Ernährung. Beispiele sind Zwiebeln, Knoblauch, Fisch, Erdnüsse, Süßigkeiten oder Alkohol. Während der Verdauung werden lösliche Fettsäuren und schlecht riechende chemische Substanzen frei gesetzt, die über die Lunge in die Atemluft kommen. Wer die auslösende Ursache beseitigt, hat sein Atem-Problem sofort gelöst.

Starkes Rauchen oder Medikamente können ebenso Mundgeruch auslösen. Schlechter Atem entsteht auch durch mangelnde Pflege der Zähne und des Zahnfleisches, Erkrankungen in der Mundhöhle oder Mandelentzündungen. Was viele übersehen ist, dass unangenehm riechender Atem ein Zeichen für eine Krankheit sein kann, wie etwa Entzündungen im Nasen- und Rachenraum, Diabetes, Magen-, Darm-, Leber, Nierenerkrankungen, aber auch eine Blinddarmentzündung.

Die Behandlung (Bekämpfung)

Man kann den eigenen Atem nicht riechen. Wer wissen will, wie sein Atem duftet, leckt mit der Zunge den Handrücken ab, lässt den Speichel einen Moment trocknen und riecht daran.
Es gibt unzählige, mögliche Ursachen für schlechten Atem. Wer nur seine Ernährungsgewohnheiten ändern muss, hat schnell wieder einen frischen Geschmack im Mund.

Der morgendliche Mundgeruch entsteht, weil der Körper nur im Wachzustand Speichel produziert, nicht aber im Schlaf. Die Schleimhäute des Mundes und der Zunge trocknen leicht aus, die obere Zellschicht zerfällt biologisch und löst schlechten Atem aus. Wassertrinken und Zähneputzen erfrischen sofort. Auch eine professionelle Zahnreinigung hilft gegen Mundgeruch vorzubeugen.

Die Ursache für ganz plötzlich auftretenden Mundgeruch können ein Zahnabszess oder eine Halsentzündung sein. Alle Erkrankungen im Mund müssen von einem Zahnarzt diagnostiziert und fachmännisch behandelt werden. Meistens sind die Erkrankungen im Mundbereich aber harmlos. Mit einer konsequenten, regelmäßigen Mund- und Zahnhygiene, bei der auch die Reinigung der Zunge nicht übersehen werden darf, kann man den Mundgeruch, der viele Chancen der zwischenmenschlichen Kommunikation zerstört, erfolgreich bekämpfen.
Wenn die Zahnarzt-Behandlung keine deutliche Besserung bringt, bleibt nur noch der Weg zum Hausarzt, der eine internistische Untersuchung veranlassen muss um festzustellen, welche Krankheit sich hinter dem schlechten Atem verbirgt.

Mit Schüssler Salzen zu mehr Wohlbefinden

Sonntag, 20. September 2009

Verhelfen Sie Ihrem Körper zum Wohlbefinden

Die meisten Menschen werden bei dem Gedanken an Wellness zunächst an die Pool- und Saunaoase eines netten Hotels denken oder an die Vielfalt der wohltuenden Aroma- und Ölmassagen sowie ein entspannendes Rosenbad. Doch Wellness – Wohlergehen – muss auch von innen wirken. Häufig ist das körperliche Gleichgewicht so außer Kontrolle geraten, dass eine reine Entspannung alleine nicht mehr reicht.

Schüßler Salze – für eine wohltuende Balance

Der 1821 in Oldenburg geborene Dr. Heinrich Wilhelm Schüßler sprach in diesem Zusammenhang von sogenannten Betriebsstörungen des Körpers. Er führte viele Krankheiten seiner Patienten auf einen Mineralstoffmangel- oder ein Mineralstoffungleichgewicht zurück. Dabei teilte er die Mineralstoffe entsprechend den Störungen des Organismus in verschiedene Kategorien ein. So entstanden die sogenannten Schüßler Salze. Zwölf biochemische Funktionsmittel (Mineralstoffe) hielt er dabei für den Betrieb (Betriebsstoffe) und den Aufbau (Baustoffe) des Körpers als unverzichtbar. Die sogenannten Schüßlersalze müssen dabei homöopathisch verdünnt werden. Zu den 12 Hauptmitteln wurden im Laufe der Zeit noch 27 Funktionsmittel und 15 Ergänzungsmittel entwickelt. In der Regel werden die Schüßlersalze in Form von Tabletten eingenommen.

Schüßler Salze – Erfahrungsmedizin mit vielfältiger Verwendung

Schüßler Salze können jedoch nicht nur als Mineralstofftabletten eingenommen werden, sondern es gibt darüber hinaus viele Möglichkeiten von den Salzen zu profitieren. Für eine Verbesserung der Hautfunktion stehen verschiedene Funktionsmittel in Form von Salben, Cremes und Gels zur Verfügung.
Magnesium phosphoricum, dem Schüßler Salz Nr. 7, wird eine entspannende und juckreizmildernd Wirkung auf die Haut zugeschrieben. Natrium chloratum, das Hauptmittel Nr. 8, dient durch seinen Chloranteil der Entgiftung der Haut und erhöht deren Feuchtigkeitsgehalt. Das Schüßler Salz Nr. 11 ist vielen als Silicea (Kieselsäure) bekannt. Ebenso seine kräftigende Wirkung auf Haare, Fingernägel und natürlich auch die Elastizität der Haut. Besonders hilfreich scheinen die Schüßlersalze auch bei Haarausfall zu sein, sodass anzunehmen ist dass nicht nur die Haare selbst, sondern auch die Haarwurzeln von den Salzen profitieren.
Spezielle Mischungen gibt es auch für die Venenpflege oder Neurodermitis. Im Vordergrund steht dabei die selbsttätige Regeneration der Zellen und damit der Haut.

Auch für Kinder eignen sich Schüßlersalze. Die Schüßler Salze können in den Brei gemischt werden und so zum Beispiel beim Zahnen unterstützen oder auch als heilende Umschläge angewendet werden.
Basenbäder mit speziellen Schüßlersalzen dienen der Entschlackung und können beim Abnehmen unterstützend wirken. Der Stoffwechsel wird angeregt. Hier steht das Schüßler Salz Nr. 9 im Vordergrund. Natrium phosphoricum fördert den reibungslos funktionierenden Stoffwechsel. Nach Dr. Schüßler ist dies das wichtigste
Mineral überhaupt. Die Giftausscheidung wird durch Schüßler Salz Nr. 10 gefördert, das Natrium sulfuricum.
Die Arbeit von Niere, Blase, Leber und Bauchspeicheldrüse wird positiv beeinflusst.

Schüßler Salze – die richtige Wahl macht´s

Die Anwendung der Schüßler Salze basiert auf langjährigen und auch immer wieder neu gemachten Erfahrungen. Ein Austausch über ein Forum kann daher bei bestimmten Problemen hilfreich sein. Zumal es heute gesundheitliche Probleme gibt von denen Herr Schüßler noch nichts ahnte.
Wer seinen Wellnessurlaub oder seine Kurzzeitkur bereichern möchte, sollte einmal über eine Unterstützung seines Wohlbefindens durch die Anwendung von Schüßler Salzen nachdenken. Heilpraktiker und naturkundlich interessierte Ärzte können Sie dabei beraten. Aber auch einige Apotheken bieten bereits Analysen zur Wahl der richtigen Schüßler Salze oder deren Kombinationen an. Umfangreiche Literatur ist auf dem Markt erhältlich.

Dauerhaft und gesund abnehmen

Mittwoch, 22. Juli 2009

Fast täglich sehen wir im Fernsehen oder in Zeitschriften die gutaussehenden und schlanken Schauspieler und Models. Da entsteht schnell der Wunsch selbst auch eine so tolle Figur zu haben und fit und vital zu erscheinen. Doch so einfach ist es nicht, fit, schlank und gesund zu sein. Neben einem niedrigen Gewicht gehört auch ein durchtrainierter Körper zu einer guten Figur.

Diät richtig angehen

Fast die Hälfte aller Bundesbürger kämpft mit dem Gewicht und möchte abnehmen. Dazu werden viele Diäten durchgeführt doch leider fehlt vielen das Durchhaltevermögen bis zu Ende auf vieles zu verzichten. Hat man endlich abgenommen kann es passieren, dass man schnell wieder an Gewicht zunimmt. Gesund abnehmen und dauerhaft das Gewicht halten setzt eine gesunde Ernährung voraus, die nicht zu stark die gewohnte Ernährung einschränkt. Zu einer gesunden Ernährung gehören vor allem viel Gemüse, Salat und Obst. Dazu sollten sie mageres Eiweiß essen, Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Soja. Die Mahlzeiten sollten fettarm und ohne Zucker zubereitet werden. Mit dieser Ernährung können Sie sich satt essen und abnehmen.


Kalorien ausrechnen

Bevor man mit dem abnehmen beginnen möchte, sollte man ungefähr wissen, wie viel man abnehmen möchte und wie hoch ungefähr der eigene Kalorienverbrauch pro Tag ist. Dieser Kalorienbedarf pro Tag sollte man nicht zu stark einschränken, etwa 500 Kalorien pro Tag weniger führen ungefähr zu einem Pfund Gewichtsverlust pro Woche. Mit einem Kalorienrechner kann man ausrechen, wie viel Kalorien am Tag verwendet werden. Dazu sollte man täglich die Nahrungsmenge, die gegessen wird, aufschreiben und die Kalorien ausrechnen.

Mit Sport unterstützen

Zusätzlich kann man den Kalorienbedarf mit Sport erhöhen. Egal welchen Sport Sie betreiben, Sie verbrauchen zusätzlich Kalorien. Intensive Sportarten wie Joggen, Fußball oder Schwimmen haben einen hohen Kalorienverbrauch. Sie können mit einer Stunde Sport 300 – 500 Kalorien je nach Körpergewicht und Anstrengung verbrauchen. Wenn sie täglich Sport treiben können Sie ein Pfund Gewicht zusätzlich in der Woche abnehmen.

Wer den Jojo-Effekt vermeiden und nachhaltig abnehmen möchte, der gönnt sich zwischendurch kleine Genüsse. So entsteht kein Heißhunger und man nimmt trotz einiger zusätzlicher Kalorien so erfolgreicher ab.

Richtige Ziele unterstützen das gesunde Abnehmen

Richtige Ernährung und Bewegung sind ausschlaggebend dafür, gesund abzunehmen. Doch bis aus guten Vorsätzen feste Gewohnheiten werden, vergeht einige Zeit und Mühe. Wesentlich dafür, sich auch langfristig motivieren zu können, sind individuell passende Zielmotivationen, also Antworten auf die innere Frage: “Warum möchte ich überhaupt abnehmen?”. Scheint die Motivation einfach einem von außen übernommenem Schönheitsideal zu erwachsen oder den Anforderungen eines mäkelnden Partners, so wird es schwierig sein, sich aufzuraffen. Ist es hingegen der sehnliche Wunsch, sich endlich wieder schmerzfrei bewegen zu können oder einfach stolz darauf sein zu können, etwas wertvolles aus eigener Kraft geschafft zu haben, können einfacher und dauerhafter innere Kräfte mobilisiert werden. Gesund abnehmen kann so auch der eigenen Persönlichkeitsentwicklung Rückenwind geben.

Fastenkur zum Abnehmen?

Bei einer Fastenkur verzichtet man für ca. 1 Woche gezielt auf Nahrung, um den Körper zu entschlacken und sich selbst eine innere Einkehr zu ermöglichen. Gerne wird eine Fastenkur auch dazu angewendet, um das Gewicht zu reduzieren. Dies ist jedoch nicht ganz problemlos. Zum einen hat es ja seinen Grund, warum sich im Laufe der Jahre Fettpölsterchen angesammelt haben, sodass man sich entweder zu wenig bewegt, oder zu viele Kalorien zu sich nimmt. Nach der Fastenkur wird man also zwangsläufig wieder zunehmen, vielleicht sogar Heißhunger entwickeln (Jojo-Effekt). Andererseits kann eine richtig vorbereitete und mit der richtigen Einstellung um Körper durchgeführte Fastenkur ein guter Start in eine gesunde Ernährung sein. Durch die Zeit des Nahrungsverzichts haben viele Menschen auch nach dem Fasten ein besonderes Bewusstsein für Nahrung, auch dem einfachsten Nahrungsmittel, wie einem Apfel oder trockenem Reis wird Beachtung geschenkt, er wird langsam gegessen. Mündet dieses Bewusstsein in ein dauerhaft geändertes Ernährungsverhalten, so kann eine Fastenkur ein guter Auftakt dazu sein. Erst dann steigt die Wahrscheinlichkeit, auch dauerhaft gesund abnehmen zu können, das erlangte Gewicht dann auch zu halten.


Bach-Blütentherapie

Montag, 08. Juni 2009

Die Bach-Blütentherapie hat den Zweck, der Persönlichkeit eine Chance zu geben, verschiedene negative Stimmungen wie z.B. Eifersucht, Unsicherheit, Angst oder auch Charaktermängel in den Griff zu bekommen und zu einer ausgeglichenen seelischen Gesundheit zu gelangen. Basierend auf einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit nutzt die Bach-Blütentherapie sowohl körperliche als auch psychische Symptome als Zeiger auf die vorliegende Störung. Dabei kommen natürliche Heilungsenergien von Pflanzen zum Einsatz.

Dr. Edward Bach

Entdeckt und entwickelt wurde die Bach-Blütentherapie zu Anfang des 20. Jahrhunderts vom englischen Arzt Dr. Edward Bach, einem Bakteriologen und Homöopathen.

Seine holistische Sicht auf die Gesundheit erscheint angesichts der aktuellen systemischer und komplementärmedizinischer Ansätze erstaunlich modern. Er sah eine Krankheit nicht als ein Objekt, sondern einen kranken Menschen, als System, das in seinen natürlichen Zustand seines Gleichgewichts zurück verholfen werden muss. Er sah den erkrankten Menschen nicht als Opfer externer Einwirkungen, sondern gab die Aufforderung: “Heile Dich selbst!”


Weiterhin sah er Krankheit nicht beschränkt auf körperliche Prozesse, sondern sah deren Ursache auf einer subtileren Ebene. Er ging davon aus, dass eine innere Instanz, die er nannte, eine genaue Vorstellung habe, was Gesundheit sei, und auf der Ebene der Persönlichkeit gegenläufige Gedankenmuster und Verhaltensweisen zu Erkrankungen führen.

setzte an der Schnittstelle zwischen Persönlichkeit und Seele an, an der er die Ursache der Erkrankung sah. Er definierte Krankheit jedoch…

weder als Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein als Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten – und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.

So verbrachte Dr. Edward Bach einige Jahre seines Lebens damit, zu den verschiedenen negativen Gemütszuständen passende Pflanzen zu finden, aus denen er mittels verschiedener Techniken (Sonnenmethode oder Kochmethode) die feinstofflichen Essenzen extrahierte.

Die praktische Anwendung

Praktisch gestaltet sich die Anwendung der Bach-Blütentherapie so, dass eine fachkundige, in der Anwendung erfahrene Person (wie z.B. ein Heilpraktiker oder Apotheker) einige relevante Bach-Blüten miteinander vermischt und in ein Fläschchen füllt. Diese anwendungsfertige Tinktur kann nun in Trinkwasser aufgelöst, in Badewasser gegeben oder auch direkt unter die Zunge getropft werden.

Die Wirkung

Die Verabreichung von Bach-Blüten wirkt sich ganz unterschiedlich auf verschiedene Menschen aus. Ähnlich wie bei homöopathischen Präparaten wird eine gelegentliche Erstverschlimmerung berichtet, die in Form einer kurzfristigen Verstärkung der Symptome einhergeht, die sich jedoch rasch wieder verringert. Dies wird damit erklärt, dass vorher nicht berücksichtigte Persönlichkeitsaspekte erneut mit Lebendigkeit erfüllt, somit in ihrem disharmonischen Zustand bewusst werden und erst dann harmonisiert werden.

So hat die Bach-Blüten-Therapie stets zum Ziel, eine langfristige Korrektur von Einstellungen und Verhaltensweisen zu bewirken und darüber zu Gesundheit zu verhelfen. Nichts desto trotz kann sie auch bei akuten Problemstellungen eine Entlastung bringen.


Quellen: Mechthild Scheffer: Bach-Blütentherapie, Theorie und Praxis, 26. Auflage 1996, Heinrich Hugendubel Verlag

Radfahren in Hannover – Der grüne Ring

Mittwoch, 03. Juni 2009

Neben Kursen und Seminaren, die leider meist in geschlossenen Räumen stattfinden, ist es ja auch mal schön, an der frischen Luft etwas für die Gesundheit zu tun. Eine Bereicherung, die mir in der vorigen Woche begegnet ist, möchte ich mit Euch teilen.

Seit einiger Zeit habe ich schon Lust, den rings um Hannover laufenden grünen Ring abzufahren. Es ist ja eine Schande, dass so ein Parcour im vorigen Sommer bereits seinen 10. Geburtstag feierte, und ich ihn noch keiner Tour gewürdigt habe. Das mag auch an meinem mäßigen Orientierungssinn liegen, denn bei meinen bisherigen beschilderten Touren z.B. ans Steinhuder Meer oder nach Springe hörten die Schilder zumindest für mich ;-) einfach irgendwann auf, sodass ich dann mehr schlecht als recht der Nase nach weiter gefahren bin.

Trackspace

Doch beim Grünen Ring sollte mir das nicht passieren, denn es gibt etwas Neues für technikbegeisterte Navi-Stokel wie mich: Trackspace. Der Ablauf ist folgender: Man schnappt sich eine bereits aufgezeichnete Radtour im .gpx Format, die man z.B. hier kostenlos runterladen kann. Dann importiert man diese Datei in das Trackspace-Profil und überträgt sie auf ein halbwegs modernes Handy. Sollte dieses direkt mit einem GPS-Empfänger ausgestattet sein, so kann es einfach losgehen: Die Landkarte wird automatisch passend zur Route geladen, sodass es leicht fällt, auf der Spur zu bleiben. Für alle Handies ohne eingebautes GPS gibt es sogenannte GPS-Mäuse, also kleine Boxen, die man über eine Funkverbindung mit dem Handy koppeln kann. Für Menschen, die regelmäßig auf Radtouren mit dem Handy begleitet sein möchten, ist Trackspace vielleicht eine gute Gelegenheit, ein neues Handy zu kaufen.


Mit dem Handy unterwegs

Trackspace in Aktion

Trackspace in Aktion

So fuhr ich also technisch bestens ausgestattet los und startete den Grünen Ring in Laatzen. Die Bedienung des Programms war erst ein wenig ungewohnt, sodass ich einige Male vom Rad absteigen musste, um die Ansicht zu wechseln und durch die Menüpunkt zu navigieren. Auch wäre wohl eine Fahrradhalterung ganz praktisch, um das Handy nicht immer wieder aus der Hosentasche fummeln zu müssen. Nach kurzer Zeit wurde die Bedienung immer intuitiver, sodass ich mich bei Unklarheiten in der Wegstrecke recht schnell wieder aufgleisen konnte.

Trackspace ist mehr als Navigation

Doch die Navigationshilfe ist nur ein Nebenprodukt von Trackspace: Eigentlich ist das Portal eine “social Community”, in der sich Fahrradbegeisterte verabreden und ihre Lieblingsstrecken austauschen und kommentieren können. Auch gibt es ein Forum, in dem seit ein paar Monaten schon gut was los ist. Z.B. überlegen dort Mitglieder, ob nicht auch eine iPhone-Anwendung mit eingebundener Google-Maps Unterstützung Sinn machen würde. Ein anderer, technisch versierter Teilnehmer hat sogar eine Möglichkeit gefunden, den Routen Richtungshinweise zu geben, sodass eine kleine Navi-Funktion möglich wird, bei der das Handy vielleicht sogar in der Hosentasche bleiben kann. Dafür, dass Trackspace erst im vorigen Jahr gestartet ist, ist die Seite mit all ihren Funktionen innovativ und ausgereift. Vor allem besticht die Kombination aus Internetportal und Handysoftware, die im Gegensatz zu Nokias Sportstracker lebendigst weiter entwickelt wird.

Der Grüne Ring in Hannover

Der Grüne Ring in Hannover

Bleibt noch zu sagen, dass ich mit zwei Pausen (die erste in der Isernhagener Feldmark eine halbe Stunde in der Sonne schlafend auf einer Bank, die zweite in einem lockenden Biergarten in Langenhagen) gut und ausgelastet zu Hause angekommen bin und ohne die technische Unterstützung tatsächlich das ein oder andere Mal vom Weg abgekommen wäre. Eigentlich ist die Strecke recht gut markiert (es sind sogar an Pfosten, Bordsteinkanten und Gebäuden blaue Markierungen angebracht), aber gerade wenn wieder ein etwas städtischerer Abschnitt kam, wurden die Abzweigungen schonmal zweideutig und ein Blick aufs Handydisplay wurde notwendig. Im Unterschied zu meinen vorigen beschilderten Touren konnte ich diesmal all die liebevoll ausgewählten Wege und Landschaften genießen und freue mich auf meine nächste technisch unterstützte Tour. Gespannt bin ich auf die Weiterentwicklung der Software und weitere interessante Strecken im GPX-Format, die mir noch begegnen mögen.


Alternativmedizin in der Krankenkasse?

Mittwoch, 27. Mai 2009

Interessante Nachrichten gibts aus der Schweiz: Am 17.5. stimmten über eine Millionen Schweizer in einem Volksentscheid für die Übernahme von Kosten aus komplementärmedizinischen Behandlungsverfahren, das sind zwei Drittel aller Stimmenden. Bislang war eine Zusatzversicherung notwendig, um die Kosten erstattet zu bekommen. Berücksichtigt werden sollen vor allem ärztliche Behandlungsmethoden wie die klassische Homöopathie, anthroposophische Medizin und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Ob auch weitere alternative Behandlungsverfahren wie Reiki Berücksichtigung finden werden, liegt in der Hand des Parlaments und wird sich zeigen.

In Deutschland ist es recht schwierig, die richtige Krankenkasse passend zu den eigenen Bedürfnissen zu finden. Ein erster Schritt kann sein, interessant erscheinende Krankenkassen auf einer Vergleichsseite anzuschauen, eine erste Filterung vorzunehmen. Einige der engeren Kandidaten können recht schnell über ihre Internetseite auf Herz und Nieren geprüft werden. Die geeignetste Krankenkasse sollte dann telefonisch befragt, bzw. über externe Berater konsultiert werden.


Was ist Gesundheit?

Samstag, 09. Mai 2009

Jeder weiß: In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist. Oder andersherum? Auf jeden Fall gehört beides untrennbar zusammen und ein angemessener Gesundheitsbegriff sollte, wie man so schön sagt: ganzheitlich sein und die verschiedenen Ebenen des menschlichen Daseins betrachten. In diesem Themenüberblick soll der Gesundheitsbegriff anhand von Modellen anschaulich erläutert werden.

Physische Gesundheit

Das biomedizinische Modell der Gesundheit bezieht sich auf die biologische Ebene, Gesundheit kann hier als eine Abwesenheit von Krankheit gesehen werden. Eine Krankheit ist dabei eine Art Objekt, die zum eigentlich gesunden Körper dazu kommt. Der physische Körper kann dabei als eine Art Maschine verstanden werden, und Krankheit als ein Defekt eines Maschinenteils.

Seine Wurzeln hat dieses Modell in den Entdeckungen des 19. Jahrhunderts von z.B. Koch und Pasteur: Es stellt sich heraus, dass Bakterien die Ursache von Infektionskrankheiten sind. Vor diesen Entdeckungen vermutete man Zufall und göttliche Einmischung als Ursache dieser Erkrankungen, die Entdeckung der Keime als Ursache war ein erster Schritt zur wirksamen Behandlung von Infektionserkrankungen.


Was für Infektionskrankheiten zutreffend ist, wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch auf Nicht-Infektionskrankheiten gemünzt: Zu sagen, “ich hatte einen Schlaganfall” oder “ich habe einen Reizdarm” ist eigentlich absurd, denn einen Schlaganfall als solchen gibt es nicht, nur ein System von Gehirn und Blutgefäßen, das unter widrigen Umständen seine Funktion einbüßt. Das biomedizinische Gesundheitsmodell sagt also: “Gesundheit ist Abwesenheit von Erkrankung”.

Die angesprochene sprachliche Ungenauigkeit führt auch die Gesundungsmotivation in eine ungünstige Richtung. Zu sagen: “Peter ist ein Depressiver” schafft nicht nur ein Krankheitsobjekt (wie beim Beispiel des Schlaganfalls), sondern reduziert den Patienten auf seine Krankheit und lässt keinen Raum für das Ursachengeflecht und die vielschichtigen Konsequenzen, im Beispiel wird Peter sprachlich auf seine depressive Störung “festgenagelt”.

Wegen dieser und anderer Probleme, wie z.B. dass Menschen sich auch dann krank fühlen können, wenn keine Krankheit diagnostizierbar ist.), wurden weitere Gesundheitsmodelle ausgearbeitet.

Psychosoziale Gesundheit

Im Jahr 1948 definiert die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit als “Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheit und Gebrechen.”

Das sind starke Annahmen, die in dieser idealen Form wohl nur im Reagenzglas anzutreffen sind. Deshalb ist man dazu übergegangen, das ideale Extrem als Pol auf einem Kontinuum zu sehen, und reale Gesundheit als ein körperlich, psychisch und sozial mehr oder weniger ausgeprägtes Wohlbefinden, in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Selbstverwirklichung und Sinnfindung.

Ein so erweitertes Gesundheitsmodell schließt über körperliche Prozesse bereits psychosoziale Aspekte mit ein.

Spirituelle Gedanken zur Gesundheit

Ein Risiko einer Konsumgesellschaft ist das Verlieren von Sinnerleben, dem verwurzelten Gefühl, eine sinnvolle Existenz zu führen. Der humanistische Psychiater Viktor Frankl nannte dies eine “noogene Neurose”, dem Leiden am sinnlosen Leben.

Dieses Problem könnte man als “jammern auf hohem Niveau” abtun, jedoch ist Sinnfindung ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen, in dessen Berücksichtigung eine Möglichkeit der Gesunderhaltung und Entwicklung von Spiritualität liegt.

Auf einen Satz reduziert ist Spiritualität die Einsicht, dass den materiellen Erscheinungsformen eine weitere, höher geordnete Realität inne wohnt. Dies ist in Platons Höhlengleichnis veranschaulicht. Eine Essenz der Weltreligionen ist, dass jedes Lebewesen einen “göttlichen Funken” in sich trägt, der mehr aus ihnen macht, als die Summe aller biologischen Prozesse. Ein respektvoller Ausdruck dessen ist die hinduistische Geste des Namaste, die in Ghandis Worten folgendes bedeutet: „Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind.“

Menschen haben das tief verwurzelte Bedürfnis, materielles und spirituelles Erleben unter einen Hut zu bekommen, was zu einem Gefühl der Ganzheit werden kann. Gesundheit schließt demnach die Fähigkeit ein, einen Sinnzusammenhang zwischen materiellen, fühlenden, denkenden und spirituellen Ebenen herstellen und aufrecht erhalten zu können.


Nun haben Menschen ganz unterschiedliche Bedürfnisse, und vielleicht wenig Lust, sich Gedanken über Sinnfragen zu machen. Vielleicht kann man sich Gesundheit wie ein Haus mit mehreren Zimmern der Erlebensbereiche vorstellen: In einigen Zimmern wohnen wir gern und ausgiebig, andere erscheinen langweilig, sind zugerümpelt oder die Tür ist gar verschlossen oder zugestellt. Die Gesundheit ist umso stabiler und umfassender, je mehr von den Zimmern bekannt, zugänglich, bewohnbar oder gar gemocht werden.

Gesundheit umfasst also alle Lebensbereiche des Menschen und ist eine Basis für Wohlbefinden und Entwicklung.

Um aktiv für die eigene Gesundheit Verantwortung übernehmen zu können, gibt es zahlreiche Bücher und Artikel. Gerade bei spontan auftretenden Fragen bieten sich im Internet verfügbare Gesundheitsratgeber an, die schnell und unkompliziert Fragen zu Gesundheitsthemen beantworten. Dabei sollte der Leser jedoch nicht die Eigenverantwortlichkeit aufgeben und den genannten Tipps blind vertrauen. Oft handelt es sich bei den Tippgebenden nicht um Mediziner, sondern um hilfsbereite Laien. Gute Erfahrungen habe ich bislang mit den Gesundheitstipps auf gutefrage.net gemacht.


Wellness – Ein schillernder Begriff

Samstag, 09. Mai 2009
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Ein erster Blick in den Wikipedia-Artikel gibt nicht viel dazu her, er scheint eher stiefmütterlich behandelt worden zu sein. Immerhin erfahren wir, dass der Begriff seine Wurzeln im 15. Jahrhundert als “wealnesse” hat, was als gute Gesundheit zu verstehen ist. Wir lesen weiter von einem Lebensstil-Konzept, der Werbeindustrie und etwas Esoterik, das war es auch bereits. Auch dieser Artikel kann nur aus einer subjektiven Nische heraus beschreiben, was mit Wellness gemeint, oder auch nicht gemeint sein könnte.

Ein Blick in die Supermärkte bestätigt den Hinweis auf die Werbeindustrie. Erfrischungsgetränke mit Grüntee-Extrakten stehen neben dem Tchibostand mit Ying-Yang-Sets aus Seegurken-Schubbel-Schwämmen und duftender Seife. Das große Regal mit den Nahrungsergänzungsmitteln lässt darauf schließen, dass es sich um gern gekaufte Produkte handeln mag. Ob diese nun in versprochener Weise wirksam sein mögen, steht auf einem anderen Blatt, vermutlich wären die Produkte bei messbarer Wirksamkeit auch den Apotheken vorbehalten. So steckt die Nahrungs-Wellness also eingeklemmt in der Nische zwischen Öko-Food und Medikamenten und muss dann halt mit Marketing glänzen.


Auch die Esoterik ist auf den Wellness-Zug aufgesprungen. Ehemals eine Geheimlehre, die nur wenigen auserwählten, besser gesagt anstrengungsbereiten zugänglich war, ist sie nun in aller Munde und soll den kirchenmüden und stressgeplagten Massen eine an- und abschaltbare Erlösung bringen.

Hier ist die Nische nicht so klar auszumachen. Neben Workshopangeboten finden sich Lebensberatungsangebote, die, so wird auf den Flyern geflissentlich hingewiesen, keinen Arzt oder Psychotherapeuten ersetzen. Dieser Hinweis würde vielleicht fehlen, wenn da nicht die Angst vor dem Kadi, oder den noch viel unangenehmeren weil abmahnfreudigen Wadenbeißer-Advokaten wäre. War die Esoterik noch vor wenigen Jahren eher staubig bis sperrig, und deren typischer Vertreter noch auf weiten Abstand erkennbar, ist mit der Verbindung zum Wellnessbegriff der Funken auf die Allgemeinheit übergesprungen: In welchem Seminarhaus steht kein Krug mit Bergkristallwasser, das aufgrund der fröhlich gründelnden und keimenden Quarzklumpen seine zweifelhafte Energie an Wasser und Konsumenten abgibt. Neben solchen eher ungesunden Auswüchsen gilt jedoch auch hier: Wirkung wäre strafbar, so bleibt also nur der Glaube an die Beliebigkeit statt spirituellem Tiefgang.

So schimmert der Schein der Salzkristall-Lampe wohl noch eine ganze Weile weiter diffus im Raum und das Verständnis von Wellness bleibt ungeklärt, bzw. es bleibt halt das , was man aus ihm macht. Letztlich ist er ein Ausdruck unserer Kultur und Gesellschaft und ihrer Zerrissenheit zwischen paradiesischer Harmonie und Tayler´schem Fortschrittsgeist. Es bleibt wohl mal wieder dem Einzelnen überlassen, wofür er seine Energie, sprich seine Aufmerksamkeit, Zeit und Kohle investiert, um sich so zu fühlen, wie es ihm beliebt.


Reiki

Dienstag, 05. Mai 2009

Reiki ist universelle Lebensenergie

Das Wort Reiki setzt sich aus den beiden japanischen Worten Rei = Universum, universell und Ki = Lebensenergie zusammen. Die Lebensenergie Ki ist die Triebfeder, die alles Leben durchdringt und antreibt. Im Reiki und anderen alternativen Heilmethoden geht man nun davon aus, dass ein harmonischer Fluss der Lebensenergie die Grundvoraussetzung für Gesundheit ist. Wird dieses harmonische Fließen durch eine ungesunde Lebensweise, inadäquate Einstellungen und Vorstellungen sowie Verletzungen gestört, so hat dies Krankheit zur Folge. Bleiben diese Blockaden über einen längeren Zeitraum bestehen, so verfestigen sich die gesundheitlichen Auswirkungen und greifen auf weitere Körper- und Lebensbereiche über.

Eine Möglichkeit, diese Blockaden zu lösen besteht in der Anwendung von Reiki. Reiki beinhaltet Ki und besitzt darüber hinaus eine universelle Intelligenz, die das Ki in jene Körperbereiche leitet, an denen es benötigt wird, um die Blockaden aufzuheben und das Energiesystem in den Zustand der Harmonie zurück zu versetzen.

Reiki spüren

Praktisch geschieht dies, indem ein ausgebildeter Reiki-Anwender seine Hände auf die betreffenden Körperbereiche oder auch den gesamten Körper auflegt. Dabei wird die universelle Lebensenergie übertragen, was sowohl vom Reikipraktizierenden als auch vom Empfänger oftmals als starke Wärme oder ein Kribbeln wahrgenommen wird und in einen Zustand der tiefen Entspannung führen kann.

Reiki wirkt ganzheitlich

Reiki auf eine Methode der Gesundheitsprävention oder Entspannungsmethode zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht werden. Vielmehr könnte man Reiki als eine angewendete innere Haltung sehen, mit der ein Mensch in der Lage ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Der Gesundheitsbegriff im Reiki ist ganzheitlich gefasst, was heißt, dass über die körperliche Gesundheit hinaus auch emotionale, kognitive, soziale und spirituelle Aspekte berücksichtigt sind.


Reiki lernen

Die Ausbildung im Reiki erfolgt meist im Rahmen von Wochenend- oder Abendseminaren, in denen ein Reiki-Meister die methodischen und praktischen Inhalte vermittelt. Diese Reiki-Seminare können wundervolle Erfahrungen des Neubeginns und der Selbsterfahrung sein. Da im Reiki keine verbindlichen Ausbildungsstandards vorgeschrieben sind, liegt es am Interessenten, sich ein Bild von der Ausbildungsqualität zu machen. Kriterien dafür sind z.B. der Ausbildungsstand und die Fortbildungsaktivitäten des Meisters, wie lange er schon mit Reiki arbeitet, ob er regelmäßig Reiki-Austauschtreffen anbietet, ob er generell den Eindruck vermittelt, mit seiner Lehre und in seiner Erscheinung im Einklang zu sein. Dabei ist es ratsam, vor der Seminarteilnahme den Reikimeister persönlich kennen zu lernen und auch um eine Schnupperanwendung zu bitten. Die Kosten für ein Reiki-Einstiegsseminar liegen meist zwischen 150 und 190 Euro. Von sogenannten Ferneinweihungen, die günstiger über das Internet erworben werden können, ist abzuraten, da wesentliche Bestandteile der Ausbildung nicht enthalten sind.

Reiki-Szene

Regelmäßige News aus der Reikiszene, eine gepflegte Anbieterliste und ein umfangreiches Forum sind unter Reiki-Land.de zu finden. Ein guter Artikel für die Suche nach einem geeigneten Reikimeister ist hier. Außerdem finden sich zahlreiche Reiki-Artikel im Internet.

Reiki in Deutschland

Eine gute Möglichkeit, einen Reikimeister im Internet zu finden, ist in die Google-Suchmaske den Begriff Reiki + Stadt (also z.B. Reiki Hannover) einzugeben. Die angezeigten Suchergebnisse vermitteln einen ersten Eindruck über das Ausbildungsangebot der jeweiligen Stadt. Erscheint eine Seite sympathisch und seriös, so ist eine Kontaktaufnahme und idealerweise auch eine Schnupperanwendung der nächste Schritt. Nachfolgend möchte ich Dir einige gute Reikimeister in anderen Städten vorstellen. So unterschiedlich die einzelnen Schwerpunkte und Stile der Reiki-Lehrer sein mögen, in ihrer Essenz geben sie Dir alle den selben Zugang zur universellen Lebensenergie:

  • Bei Dieter Leisebein finden Sie Reiki und Stille in Brandenburg. Er praktiziert das Usui-System der natürlichen Heilung seit 2002 und beschäftigt sich ausserdem mit Achtsamkeitsmeditation.
  • Reiki in Köln können sie in der Praxis Leben im Einklang bei Janina Köck auf fachkundige humorvoll-kompetente Weise in einem Reiki-Seminar erlernen oder durch Reiki-Anwendungen erfahren.
  • Rainbow Reiki wurde von Walter Lübeck auf der Grundlage des traditionellen Reiki entwickelt und beinhaltet zahlreiche Ergänzungen und Werkzeuge, die Heilung und spirituelles Wachstum unterstützen.

Progressive Muskelentspannung

Dienstag, 05. Mai 2009

Eine besonders leicht zu erlernende Methode, um sowohl auf körperlicher als auch mentaler Ebene Stress abzubauen, liegt in der progressiven Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobsen. Grundlage der PMR ist, dass Muskeln stets eine gewisse Grundanspannung haben und dass diese Anspannung in Verbindung mit dem wahrgenommenen Stressniveau steht: Angespannte Muskeln vermitteln ein Stressempfinden – Stressempfinden führt zu angespannten Muskeln. Genau dort setzt die PMR an: Sie macht sich einen Effekt zunutze, den der Arzt und Physiologe E. Jacobsen entdeckte: Die Grundanspannung eines Muskels ist geringer, nachdem er für einige Sekunden in mittlerer Intensität angespannt wurde. Wesentliche Muskeln werden also nacheinander für ca. 10 Sekunden bewusst angespannt und wieder entspannt. Folge ist sowohl eine angenehme Muskelentspannung, als auch in Folge dessen, eine spürbare mentale Entspannung.

Häufig sind auch Menschen ohne Vorerfahrung in der Lage, nach wenigen angeleiteten Trainingseinheiten, erste Erfolgserlebnisse zu erreichen und somit ihre Lebensqualität spürbar zu erhöhen.