Stress

05. Mai 2009 von Andreas

Die zunehmende Vernetzung des modernen Alltags bringt viele Vorteile und Annehmlichkeiten mit sich: Wir erhalten wichtige Informationen mühelos aus dem Fernsehen und Internet. Wir haben keine Probleme, über Telefon und Internet mit unseren Lieben zu kommunizieren, auch wenn sie weit von uns entfernt wohnen. Die Vorteile der Vernetzung erfordern vom Einzelen und auch der Gesellschaft jedoch auch gewisse Kompetenzen, z.B. beim Ziehen von Grenzen und insgesamt bei der Verarbeitung der Informationsflut.
Besteht kein Gleichgewicht zwischen äußeren Anforderungen und inneren Bedürfnissen und Kompetenzen, ist Stress die Folge. Viele Stressoren wie Umweltgifte und die Nerven beanspruchende soziale Situationen werden unterhalb der Bewusstseinsschwelle reguliert und ohne weitere Anstrengung ins Lot gebracht. übersteigt das Ausmaß der Beanspruchungen jedoch das gewohnte Maß, z.B. weil ein neuer Partner oder ein neuer Job ins Leben getreten ist, oder vorhandene Aspekte der Lebensumwelt belastend werden, ist eine bewusste Regulation erforderlich. Wir empfinden Stress und den Drang, Ordnung zu schaffen. In den meisten Fällen gelingt dies mehr oder weniger problemlos und der Organismus schwingt in einen angenehmen Ruhezustand zurück, kann sich regenerieren, ist nach kurzer Zeit bereit für einen neuen Stresszyklus.

Bleibt das Stressniveau jedoch über einen längeren Zeitraum bestehen, verbleibt der Organismus in einem Alarmzustand, der ihn früher oder später erschöpft und die Gesundheit beeinträchtigt. Spätestens jetzt ist es an der Zeit gegen zusteuern und die notwendigen Kompetenzen aufzubauen, um die stressvolle Situation zu bewältigen. Dies gelingt am besten in einem Kurs zur Stressreduktion.


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